Land baut Spitzenposition bei Glasfaser aus – Staatssekretärin Carstens: „Mittlerweile liegt bei 70 Prozent aller Hausadressen ein Kabel vor der Tür“

KIEL. Schleswig-Holstein baut seine bundesweite Spitzenposition bei der Glasfaser-Versorgung weiter aus: „Bei mittlerweile 70 Prozent aller Hausadressen liegt Glasfaser mindestens vor der Tür und knapp 50 Prozent aller Haushalte nutzen bereits einen Anschluss“, sagte Technologie-Staatssekretärin Julia Carstens heute (29. November) zur Eröffnung der Glasfasertage des Deutschen Instituts für Breitbandkommunikation (dibkom) in Kiel. Fast jedes zweite Haus sei damit an das leistungsstarke Internet angeschlossen. Bundesweit liege die Anschlussquote derzeit bei rund 26 Prozent, so Carstens.

Nach den Worten der Staatssekretärin ist das Ziel der Landesregierung, bis 2025 eine weitgehend flächendeckende Versorgung in Schleswig-Holstein sicherzustellen. Dieses Ziel sei schon sehr greifbar. Der Fokus liege dabei aber längst nicht mehr nur darauf, im ländlichen Raum Glasfaserleitungen zu verlegen, sondern auch in den Städten. „Trotz der angespannten Haushaltslage bleibt es wichtig, den Glasfaserausbau weiter voranzutreiben. Schleswig-Holstein ist ein gutes Vorbild, wie durch kluge Nutzung von Fördermitteln neben dem eigenwirtschaftlichen Ausbau der Telekommunikationsunternehmen ein schneller und möglichst lückenloser Ausbau erreicht werden kann“, so Carstens.

Die diesjährigen dibkom-Glasfasertage setzen einen Schwerpunkt auf die Breitbandkabel-Verlegung innerhalb von Wohnhäusern. Laut Carstens spiegele sich darin die Entschlossenheit wider, nicht nur die Hausadressen zu erreichen. „Es geht auch darum, sicherzustellen, dass die leistungsstarke Infrastruktur in die inneren Bereiche der Wohngebäude vordringt und somit alle Wohnungen mit Glasfaser erschlossen werden können.“  Ziel von Landesregierung und Breitband-Kompetenzzentrum sei die umfassende Erschließung der städtischen Gebiete. „Dieser Schwerpunkt unterstreicht das Engagement des Landes nicht nur im ländlichen Raum, sondern auch in urbanen Zentren ein modernes und zukunftssicheres Glasfasernetz zu etablieren“, sagte Carstens.

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