Ob in der Landeshauptstadt oder auf der Hallig – Schleswig-Holstein hat ein Ziel erreicht, das lange als ambitioniert galt: Alle Schulen im Land sind an das Glasfasernetz angeschlossen. Mit dem Anschluss der letzten Schule in Tetenbüll ist die flächendeckende Versorgung nun Realität.
Letzter Anschluss in Tetenbüll feierlich begangen
Der Abschluss dieses landesweiten Projekts wurde an der Außenstelle der Theodor-Mommsen-Grundschule in Tetenbüll am 29. April gefeiert. Vor Ort würdigten Finanzministerin Dr. Silke Schneider, der Chef der Staatskanzlei und Digitalisierungsminister Dirk Schrödter sowie Bildungsstaatssekretär Tobias von der Heide gemeinsam mit weiteren Beteiligten den erreichten Meilenstein. Rund 800 Schulen mit insgesamt 954 Standorten verfügen nun über einen direkten Zugang zum Glasfaser-Landesnetz.
Flächendeckende Infrastruktur als Grundlage für digitale Bildung
Mit dem flächendeckenden Glasfaseranschluss schafft Schleswig-Holstein als erstes Flächenland in Deutschland eine einheitliche und leistungsfähige digitale Infrastruktur für alle öffentlichen Schulen.
Die Glasfaseranschlüsse ermöglichen eine bedarfsgerechte Bandbreite für pädagogisches Internet, stabiles Schul-WLAN sowie eine leistungsfähige Anbindung der Schulverwaltung. Damit wird die technische Grundlage für moderne Lehr- und Lernkonzepte im gesamten Land geschaffen – unabhängig vom Standort der Schule.
Gemeinschaftsprojekt von Land, Kommunen und Partnern
Der Ausbau ist das Ergebnis einer engen Zusammenarbeit zwischen Land, Kommunen und weiteren Partnern. Über mehrere Jahre hinweg wurde der Anschluss Schritt für Schritt vorangetrieben und konsequent umgesetzt. Finanziert wurde das Projekt über das Infrastrukturmodernisierungsprogramm IMPULS, aus dem insgesamt 50 Millionen Euro für den Glasfaseranschluss der Schulen bereitgestellt wurden.
Ein zentraler Baustein für die Zukunft
Für das BKZSH ist der flächendeckende Glasfaseranschluss ein entscheidender Schritt für die digitale Entwicklung der Schulen in Schleswig-Holstein. Die geschaffene Infrastruktur bildet die Basis für eine stabile Schul-IT, den Einsatz digitaler Anwendungen und die Weiterentwicklung zeitgemäßer Bildungsangebote. Gleichzeitig zeigt das Projekt, was durch koordinierte Zusammenarbeit und klare Zielsetzung erreicht werden kann.







